Ritter Water und sein Pferd
Vor vielen, vielen Jahren
wollten alle Menschen ein Pferd haben,
denn alle, die ein Pferd hatten,
spter auch Karrierre machten.
Ein Ritter der ’nen Beschluss machte,
Einmal an die Idee dachte:
„Ich kann doch nicht zu Fuss laufen,
Ich muss mir sofort ein Pferd kaufen.”
Ritter Walter und sein Pferd
Sie ritten durch die ganze Welt.
Sie wurden sogar gute Freunde
und hatten daran sehr viel Freude.
Sie kmpften zusammen im Krieg
und sie huften Sieg auf Sieg.
Mit den vielen Kriegsbeuten
halfen Sie den armen Leuten.
Sie hatten Heimweh nach diesen Jahren
Und mussten nach Deutschland fahren.
Doch das war die letzte Fahrt,
Ritter Walter wurde alt.
Dar Gott hat ihn zu sich gerufen
Und ber den weissen Dtufen
Gelang Walter in den Himmel,
Doch ohne seinem schnen Schimmel.
Beide waren voll seelischem Schmerz
Und allen Beiden brich das Herz.
Der liebe Gott wollte das nicht,
Das, dass Walter das Herz bricht.
Pltzlich viel ihm die Lsung ein,
So kann Walzter glcklich sein,
Denn das Glck der Erde
ist auf dem Rcken der Pferde.
Als Walter spaeter im Himmel aufwachte,
Wusste er nicht, was der Gott machte.
Sein Herz wurde heiS, wie die Flamme im Herd,
Denn vor ihm stand sein liebes Pferd.
Sie waren nun nicht mehr traurig,
Ihre Seele war nicht mehr schaurig,
Sie waren froh, sich zu sehen,
Doch das Pferd musste gehen.
Sie standen schweigend im Eden,
Das war also ihr neues Leben:
Walter wurde ein lauchtender Engel fr immer,
Und sein Pferd ein leuchtendes Sternbild im Sternehimmel.
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